Menschen lässt man nicht verhungern. Punkt. (Flüchtlingshilfe in Bosnien)

Am 02. Oktober nach sieben Stunden Fahrt mit dem Überlandbus von Sarajevo aus, wo ich knapp zwei Tage bei unseren Freunden Fehima und Omer übernachtet habe, bin ich in Bihac an der bosnisch-kroatischen Grenze angekommen.

Ich habe Zlatan (Leiter), Jannick (Volontär aus Heidelberg), Jasmin (Notfallsanitäter aus Bosnien) und Aladin (Notfallsanitäter aus Bosnien),  sowie Zlatans Frau Alma und ihre Tochter Hannah kennengelernt.

Zusammen mit Jannick und Jasmin bewohne ich eine WG-Wohnung und die kroatische Grenze bzw. die davor liegenden Berge sind hier nicht weit von uns.
Anhand der gesendeten Mails und Berichte, ist nun eine Sammlung entstanden, die einen Einblick in den derzeitigen Alltag gibt.
(PS.: Zu den Fotos: Die Flüchtlinge und Helfer werden stets gefragt, ob sie mit dem Veröffentlichen der Fotos einverstanden sind. Andere werden hier nicht erscheinen.)

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Erstens kommt’s anders und Zweitens, als man denkt.

Ich hatte ja beim letzten Blog von den Plänen gesprochen, die man dieses Jahr ziemlich über den Haufen werfen kann. Das bleibt tatsächlich so.

Wir planten nämlich, nur ein kleines bisschen nach meinem Arbeitseinsatz in Düren noch ein Weilchen im Lande herum zu reisen und im Winter ab in den Süden ins Warme zu fahren.

Doch auch das war wieder nichts. Also wieder eine Planänderung und nun sieht es folgendermaßen aus…

(Es folgen nun reichlich Text und jede Menge Fotos, viel Freude dabei.)

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Üdvözöljük – Ungarn – ein Sommergenuß

Von Graz kommend überquerten wir die ungarische Grenze – ohne Grenzbeamten, ohne Kontrolle, ohne Fiebermessen.

Direkt hinter der Grenze hieß es erst einmal elektronische „Wegelagerer-Maut“ kaufen und dann auch noch Euros in Forint umtauschen, da Ungarn zwar unerklärlicherweise immer noch zur Europäischen Union gehört (trotz des dortigen aus meiner Sicht autokratischen Herrschers Orban und seiner fremdenfeindlichen und rassistischen Politik), aber eben nicht den Euro eingeführt hat.

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Wieder unterwegs…

Ja, wir konnten es kaum erwarten:

Jeden Tag hörten wir aufmerksam die Radionachrichten, um zu erfahren, wann wir wieder reisen dürfen. Natürlich hatten wir uns brav an alle Beschränkungen gehalten, aber irgendwie wollten wir wieder los.

Nachdem wir wieder alles in unserer Wohnung eingepackt und Strom ausgeschaltet hatten,

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