Unterwegs sein, alleine oder mit lieben Menschen

Man kann ja zu Hause bleiben und dennoch zwischendurch auch unterwegs sein.

So ist das derzeit bei mir. Ich bin aus beruflichen Gründen nicht mit meiner besseren und zweiten  Hälfte Micha nach Griechenland geflogen, um dort „Menschen in Bewegung“  zu helfen; aber an den Wochenenden und nach Feierabend hält mich hier zu Hause fast nichts. Ich will raus, was erleben. Also, ab nach hier und dort, mit dem Rad, dem Pkw oder dem TrauMoil. Wohin, das lest hier:

Oftmals nach Dienstschluß bei noch mildem leicht herbstlicher werdendem Wetter radle ich im Sonnenschein durch die Troisdorfer Gegend, z.B. entlang an der Agger, der Sieg oder auch schon mal Richtung Rhein nach Mondorf und nach Bonn. Letzteres ist leider etwas weiter weg und mein Fahrrad seit Mai immer noch defekt am Vorderrad,  so dass bei längeren Strecken das Rad eiert und mir das Radeln erschwert. Ich hab mehrmals versucht, den Fehler zu finden und einen Termin zur Reparatur früher zu bekommen,  aber vor Oktober läuft da nichts. In Bonn traf ich mich z.B. mit meiner Schwester im vegetarischen Restaurant und danach im Kino.

Mit dem Auto  bin ich zusammen mit Margrit  und Irmgard  zum „Krewelshof“ (Bauernhof mit Hofladen, Spielescheune und Restaurant) in Lohmar gefahren. Dort fand gerade ein riesiges Kürbisfest mit Prämierung der größten und schwersten Kürbisse statt. Viele Menschen kamen aus vielen Städten, um die Kürbisse zu sehen.  Bauern aus unterschiedlichen Regionen, Bundesländern und sogar Belgien hatten ihre gezüchteten Kürbisse in Anhängern mitgebracht und hofften auf den Gewinn. Wir blieben zum Mittagessen, bestaunten die vielen Kürbisse, kauften uns welche und blieben noch für einen leckeren Kuchen.  Sowas geht immer. Schließlich wurde es uns dann doch zu voll und vor allem zu laut.

An einem Wochenende hatte ich mich in Düren bei Tochter Silja mit Familie eingeladen und dort mit ihnen eine nette Zeit verbracht. Die beiden Enkel freuten sich und ich bestaunte u.a. den schön gestalteten Balkon. Abends schlenderten Silja und ich noch durch die Innenstadt, in der an diesem Wochenende Life Musik Bühnen aufgebaut waren und Kirmesähnliche Buden ihre Ware feilboten. Mit je einem (nicht alkoholischen) Coctail rundeten wir den milden Abend ab.

Tags darauf, nach einer ruhigen Nacht für mich im Wohnwagen (von Silja und Manu) fuhren wir alle nach Jülich zum großen „Brückenkopfpark“ mit einem Tiergehege, verschiedenen schönen Spielplätzen, einer Wasserspielanlage mit Floß, Blumen-Autos und ganz viel Park-Grünfläche. Es war ein strahlender warmer Sonnentag und wir alle hatten sehr viel Spaß.

Und bevor es noch herbstlicher und feuchter wird, hab ich nochmal etwas auf unser TrauMobi gemalt, da die alte Farbe (und Schrift) teilweise etwas abblätterte.

An einem anderen Wochenende kam Tochter Jelka aus Berlin und wir fuhren zusammen mit dem TrauMobil nach Münster am Aasee (Münstersche Aa).

Das war so ein strahlend schönes Wochenende und wir haben so viel tolles erlebt und die gemeinsame Zeit richtig genossen mit Kinobesuch, leckerem Essen (im TrauMobil und im Retsaurant), Tretboot fahren auf dem Aasee, mit E-Rollern durch die Stadt rollen, Stadtbummeln und Shoppen durch die wunderschöne Altstadt mit den herrlichen Häusern, Chillen auf den Parkwiesen vorm Schloß (Uni) und am See und uns erzählen, was halt Mütter und Töchter sich manchmal zu berichten haben.

Die Fotos sprechen für sich. Es war ein tolles Wochenende.

Danke, es war sehr schön.

Demnächst geht es noch mit dem Pkw und zusammen mit Mahabat, der 15 jährigen Tochter unserer syrischen Freunde nach Hamburg. Dort treffen wir auch Jelka, die uns in der Großstadt begleiten wird.

Geplant ist auch noch ein Wochenende per Bahn nach Berlin…langweilig wird es mir nicht werden, bis Micha und ich wieder gemeinsame Touren unternehmen können. Darauf freue ich mich natürlich am meisten. So und jetzt muss ich hören, was aus der „Wahl“ geworden ist.

Seid alle nett gegrüßt und habt einen angenehmen Herbst.

Eure Susanne (Su – ohne Mi)

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