Was in kurzer Zeit machbar ist, um das Beste (für uns) zu erleben!

Tatsächlich sind es so viele wunderschöne und beeindruckende Erlebnisse und sehenswerte, interessante Stationen, die wir fast täglich besuchen und kennenlernen, dass es zu viel und zu lang wäre, hier von allem zu berichten.

So beschränken wir uns diesmal auf die Reisetour- von Ort zu Ort, um die werten Leser ein wenig an unserer Route teilhaben zu lassen und nur von den ganz besonderen Erfahrungen und Erlebnissen erzählen wir ein wenig mehr.

Die Route ging von Cornwall hoch Richtung Devon zum kleinen Ort Somerton, welcher in der Region Somerset liegt.

Grund für diesen eher etwas kleineren Ort war der Besuch von Sean und seiner über 80-jährigen Mutter Jean. Diese hatte Susanne vor ca. 40 Jahren innerhalb der Abschlussfahrt mit ihrer 10. Klasse besucht. Damals wohnte die Familie noch mit „Grandma“ und den beiden Katzen in London. Über 40 Jahre mit Briefkorrespondenz, später mit Mails und mittlerweile per WhatsApp haben wir den Kontakt aufrecht erhalten und beiderseits war das Wiedersehen sehr liebevoll und emotional. Nach ausführlichen Unterhaltungen und dem im Regen stattfindenden Radtour- Stadt-Erkundungstrip reisten wir 2 Tage später weiter.

Stonehenge, unser nächstes Ziel für einen beeindruckenden Tagesausflug mit herrlichem Sonnenwetter und bester Stimmung.

In der Nähe von Amesbury, ca. 13 km nördlich der Stadt Salisbury, steht diese große Grabenanlage, die aus mehreren konzentrischen Steinkreisen gebildet ist. Es ist ein imposantes Bauwerk, welches mindestens bis in die Bronzezeit zurückgeht. Die Steine, Tragsteine und Deckstein (Triliten= je zwei Tragsteine, die von einem Deckstein überbrückt werden) sind so riesig und wir staunen nur, wie Menschen diese vor so vielen Jahrhunderten von Jahren ohne Lastwagen und Kran vom Südwesten zu diesem Platz geschafft haben. Wir sind einfach nur beeindruckt. Und ein wenig inne halten wir ebenfalls, denn es stellt so etwas wie eine religiöse Tempelanlage dar. Die Wissenschaftler sind sich aber immer noch nicht ganz 100% sicher, zu welchen Ritualen und Zwecken diese Steine aufgestellt wurden. Fest steht: Mit vielen anderen Besuchern betrachten wir ehrfurchtsvoll dieses Monument.

  

Weiter führt uns ein kleiner Abstecher nochmals in den Süden nach Southampton, wo wir Sonne tanken und das Titanic- Museum besuchen…

Eine Übernachtung an einem Buddha-Tempel auf einem großen Parkplatz in Aldershot und weiter geht’s nach London.

Campingplatz natürlich außerhalb und wir nutzen die Bahn, um in die Hauptstadt zu gelangen.

Interessante Begegnungen immer wieder mit unterschiedlichen Menschen, die alle irgendwann schon mal in Deutschland waren: wie der indische Taxifahrer, der mal 7 Jahre in der Nähe von Mainz gearbeitet hat und uns auf Deutsch anspricht (sehen wir so Deutsch aus?); oder die netten Leute, die uns den Weg zum Campingplatz zeigen und sich freuen, dass wir aus Deutschland kommen – Köln, kennen viele.

Schließlich im Hyde Park, die chinesische Familie mit zwei Kindern, die wir im Restaurant kennenlernen und die uns erzählen, dass sie sich in Stuttgart kennen (und lieben) gelernt haben im Max-Planck Institut, extra für das zweite Kind nach Amerika gezogen sind und später wieder nach Peking zurück zogen, als dort auch mehr als ein Kind wieder erlaubt war…

London, mit dem wunderschönen St. James Park. Herrliche Blumenrabatte und bunte Blüten erfreuen uns. Eine Erfrischung mit unserem Picknick genießen wir dort auf den bereitgestellten Liegestühlen, tolle Idee … um nach ca. einer halben Stunde vom Parkwächter aufgefordert zu werden, für das Benutzen je knapp 2 Pfund zu zahlen. Blöde Idee!

 

Vor der wunderschönen St. Pauls Cathedral sind statt der in „Mary Poppins“ beschriebenen Tauben auf den vielen Stufen diesmal Securitys, die in die Taschen schauen. Dafür erleben wir  drinnen einen harmonischen „Evensong“ (kleiner Abendgottesdienst mit Chorgesang – begleitet von  einem deutschen Männerchor aus Heidelberg).

Tower Bridge – steht immer noch – als Kind bzw. Jugendliche kam mir die Brücke irgendwie größer vor.

Auf der Suche nach „Speakers Corner“ im Hyde Park müssen wir mithilfe der befragten Polizei frustriert erfahren, dass wir a.) mitten darauf stehen und b.) keiner mehr so richtig etwas „sagen will“… Im Zeitalter der heutigen  Medienvielfalt hört wohl eh keiner mehr zu…

Wir bleiben bis spät in die Nacht und kommen mit reichlich Zugverspätung wegen Zugstreik am Campingplatz an.

Tags darauf das Hampton Court Castle mit traumhaft großem Garten bestaunen und besichtigen.

Dann der Besuch bei Gill und Simon in Epsom, Vorstadt von London. Gill und ihre Mutter hatten wir letztes Jahr in unserem Italien – Urlaub kennengelernt und den Besuch nun wahrgemacht. Herzlich werden wir aufgenommen und bewirtet. Auch Gills Mum ist extra für uns angereist, um gemeinsam mit uns zu sein. Wir unterhalten uns über England, Brexit und die Natur. Gill ist ehrenamtlich als Ranger tätig und auch sonst sehr naturverbunden. Eine ihrer beiden Katzen gesellt sich zu uns und wir genießen es, das weiche Fell zu streicheln. Tags darauf wandern wir mit Gill durch Wald und Heide und erfahren viel über Englands Naturverbundenheit – zumindest von denen,  die sie schützen wollen.

Beim Abschied versprechen wir weiter in Kontakt zu bleiben und das werden wir in jedem Fall.

Uns zieht es nun weiter nach Schottland. Doch davon mehr im nächsten Blog.

PS: Selbstverständlich freuen wir uns immer sehr über Kommentare im Blog, Mails, WhatsApp Nachrichten oder Telefonate, die uns zwischendurch erreichen.

 

SuMi

 

6 Antworten auf „Was in kurzer Zeit machbar ist, um das Beste (für uns) zu erleben!“

  1. Ich bin auch immer wieder überrascht, wie schnell manche Menschen an meiner Erscheinung erkennen, dass ich aus Deutschland komme 😀 Macht Spaß von euch zu lesen, gerne mehr 🙂

    1. Danke, lieber Jonas. Ja, das stimmt, aber zum Glück hat bis jetzt niemand etwas gegen uns Deutsche gehabt. Der nächste Blog ist in Arbeit. Also hast du bald wieder etwas zum Lesen. Liebe Grüße von Susanne

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