Ein letztes Mal …

Diese Überschrift klingt negativer als sie ist, denn tatsächlich handelt es sich um verschiedene positive Tätigkeiten und Ereignisse, die nun zur Vergangenheit gehören, während wir mit sehr großen  Schritten  unserer Reisezeit entgegen schreiten.

 

Ein letztes Mal feierten wir das Osterfest mit unserer kleinen Familie samt Enkeln im „alten“ Haus und es war ein wunderschönes Erlebnis für uns alle.

Als wir ein allerletztes Mal mit unserem PKW fuhren, waren wir schon fast erleichtert, denn wir dachten, dass wir es am Ende total unter Wert verkaufen müssten… – nun aber fährt es mit einer Flüchtlingsfamilie aus dem selben Ort, die es uns zu einem fairen Preis abkaufte.

Entgegen unseres bisherigen Plans, unsere Möbel einzulagern, haben wir nun doch aus verschiedenen Gründen eine kleine Wohnung im Nachbarort angemietet. Somit waren wir in den letzten Monaten und Wochen mit dem Einpacken und vor allem Aussortieren beschäftigt.  Dabei fiel es uns positiv auf, wie erleichternd es sein kann, sich von so Vielem zu trennen.

Als Michael ein letztes Mal zu seiner Arbeit fuhr, war es für ihn ein komisches Gefühl. Der Abschied von seinen Teamleiterkollegen gestaltete sich berührend, vor allem, weil er von seiner Chefin eine positive Zukunftsaussicht bekam, mit den Worten: „Auf – Wieder- sehen- Du kannst immer wieder gerne zurück kommen“.

Nette Geschenke (siehe Foto) rundeten die Abschieds-Atmosphäre ab.

Ein letztes Mal im eigenen Garten sitzen und die dortige Sonne genießen. (Auf Wohnzimmerstühlen, die wir nach draußen trugen, zumal die Gartenstühle längst verkauft waren.)

Ein letztes Mal besuchten wir unsere örtliche Stamm-Eisdiele und verabschiedeten uns von den netten Italienern – nicht ohne ihre Auskunft über die schönsten Flecken in deren Heimatland zu erhalten.

Ein letztes Mal zur Chorporobe unseres Gospelchors „Moving Voices“. Die vielen guten Reisewünsche werden uns begleiten und die schönen Lieder singen wir dann woanders. Mit eigenen Wunschliedern (und z.T. kleinen liebevollen Geschenken) wurden wir von allen Chormitgliedern herzlich verabschiedet.

Als wir ein allerletztes Mal unser Frühstück im fast leeren Haus einnahmen, bekamen wir schon ein leicht merkwürdiges Gefühl.  Alles in allem war es eine schöne Zeit dort mit ganz lieben und netten Nachbarn, die wir hoffentlich nicht ein letztes Mal gesehen haben.

Susanne fuhr ein letztes Mal mit dem Fahrrad vom eigenen Haus zu ihrer Arbeit; für die nächsten wenigen Wochen wird sie den Bus nehmen.

Dann geht es endlich los auf unsere langersehnte und gut vorbereitete Reise – mit unserem „TrauMobil„.

Wir berichten dann wieder, wenn wir die ersten Etappen der Reise erlebt haben…

SUMI

Eine Antwort auf „Ein letztes Mal …“

  1. Ich wünsche euch den schützenden Engel auf euren Wegen und einen strahlenden Sonnenschein nach dem wolkenreichen Tag, immer wieder helfende Hände und lustige Begegnungen und gute himmlische Gespräche und viele interessante Entdeckungen dieser Welt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.