Von Vorbereitungen, Verpflichtungen, Verzweifeln und Vertrauen= 4xV

 

Was ist noch alles zu tun? Die Zeit der Vorbereitungen erscheint uns als besondere Planung unserer eigentlichen möglichst „nicht-planenden-Reise“. Da ist an so vieles zu denken, von den Anträgen der Versicherungen, Bankkonten Überprüfungen, Ausweisen beantragen, Wichtiges zu erledigen für das Wohnmobil sowohl als Fahrzeug, als auch unsere Wohnstätte; Post- Umstellungsanträge; die Suche nach einer für uns praktikablen „Unterstell-Möglichkeit“ unserer verbleibenden Möbel; das Verkaufen von nicht mehr gebrauchten Dingen und Möbeln und Gesundheitschecks, wie Impfungen oder Untersuchungen… All das führt unweigerlich hin und wieder zum Verzweifeln, zumal wir ja alles erledigen, während wir auch noch unseren Berufen und anderen Tätigkeiten nachgehen.

Manchmal stoßen wir tatsächlich an unsere Grenzen,

sind genervt ob der deutschen Bürokratie oder von uns selbst… es ist schließlich schon ein spannendes Erlebnis, gekoppelt mit Aufregung und auch ein wenig „Bammel“ schwingt manchmal mit. Was ist, wenn… dieses und jenes passiert, was könnte sein, wenn das und solches eintrifft und wir grübeln nicht nur am Tag, an den viel zu kurzen Wochenenden; die mittlerweile überwiegend zum Einpacken und weiteren Aussortieren da sind; statt zur Erholung nach einer anstrengenden Arbeitswoche – leider werden wir auch oftmals Nachts von diversen „was-wäre-wenn“ Fragen übermannt und wachgehalten.

Wie gut, dass es das letzte der vier „V’s“ auch gibt. Vertrauen! In uns, klar, wir schaffen das! In andere Menschen (schließlich sind wir nicht die Ersten, die sowas machen); in unsere Familie – was immer sein wird, sie stehen hinter uns und unterstützen uns, wo sie können. Das macht dankbar und froh. Es stärkt uns und gibt uns wieder Mut. Ja, Vertrauen wir darauf, dass es eine wunderschöne Zeit werden wird – vielleicht auch mit Enttäuschungen oder unschönen Erfahrungen, aber immer mit neuen Erkenntnissen. So machen wir weiter mit unseren vielen „V’s“ – dem weiteren Vorbereiten, dem Verantwortungsbewußtsein, den Verpflichtungen, den Versicherungen und hoffen darauf, dass es alles richtig sein wird und wenn wir doch mal an manchen Tagen verzweifeln, dass es uns stärker und mutiger werden lässt.

SUMI

Eine Antwort auf „Von Vorbereitungen, Verpflichtungen, Verzweifeln und Vertrauen= 4xV“

  1. Liebe Susanne und lieber Michael,

    zuerst ganz lieben Dank, dass ich im Block mitlesen darf. Ich finde euch sehr mutig diesen Schritt zu gehen und sage: arbeitet nach dem Kölschen Grundgesetz, et kütt wie et kütt, nix bliev wie et is und et is noch immer joot jejange!
    Ihr habt euch und die Familie im Hintergrund und den Glauben in euer Vorhaben und viele neue als auch bestimmt schöne Erlebnisse vor euch.
    IHR SCHAFFT DAS!!!!
    Einige der Stationen, die ihr anfahren wollt, habe ich schon bereist und es ist wunderschön dort.
    Bin schon sehr gespannt auf eure Beiträge wenn ihr unterwegs seid…..
    Lieben Gruß
    Karla

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