Tour de France – Teil 2 – Erinnerungen

Vor mehr als 40 Jahren, damals war ich noch klein und schmächtig (klein bin ich heute immer noch) fuhr ich zusammen mit meinen Klassenkameradinnen und der Französischlehrerin in eine mittelgroße Stadt in der Bretagne: Pontivy.

Das ist die Partnerstadt von der ebenso mittelgroßen Stadt Wesseling am Rhein, nahe bei Köln. Ich hatte dort eine französische Brieffreundin namens Michèle. Ich durfte in ihrer Familie, bestehend aus beiden Eltern, der ältesten Schwester Josette, der zweiten Schwester Annie, Michèle selbst und dem jüngsten Sohn Jean-Hubert, für eine Weile das Leben einer französischen Familie erleben und vor allem dort Französisch lernen (letzteres hat ja leider nicht für ewig gehalten). Irgendwann besuchte mich Michèle in Wesseling und ich sie noch zwei weitere Male in Pontivy.


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Tour de France – Teil 1 – Normandie und Bretagne

Dank einiger netter Reisetipps, die wir zum Abschied zusammen mit vielen nützlichen Geschenken von lieben Freunden und Verwandten erhalten haben, sind wir nun nach einem kurzen Stopp in Deutschland wieder unterwegs.

In Frankreich holen uns leider die längst verlernten Sprachkenntnisse wieder ein (welche wir einmal vor einer gefühlten Ewigkeit erlernt hatten). Merci beaucoup, bonjour und au revoir ist noch drin (okay, auch noch einige andere Vokabeln) , aber es dauert wohl noch eine Weile, bis wir uns wieder einigermaßen gut verständigen können. Wenige Franzosen sprechen gut Englisch und wir sind erstaunt, dass gerade die Jüngeren dies nicht beherrschen; doch hält uns die Sprache nicht vom Reisen ab.

Als erstes landen wir kurz hinter der Grenze bei Calais in einem kleinen Ort namens

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Was in kurzer Zeit machbar ist, um das Beste (für uns) zu erleben!

Tatsächlich sind es so viele wunderschöne und beeindruckende Erlebnisse und sehenswerte, interessante Stationen, die wir fast täglich besuchen und kennenlernen, dass es zu viel und zu lang wäre, hier von allem zu berichten.

So beschränken wir uns diesmal auf die Reisetour- von Ort zu Ort, um die werten Leser ein wenig an unserer Route teilhaben zu lassen und nur von den ganz besonderen Erfahrungen und Erlebnissen erzählen wir ein wenig mehr.
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Reise zu einer mystischen und geheimnisvollen Insel

Kaum hat uns die Fähre von Calais nach Dover gebracht, sind wir auch schon begeistert. Die Aussicht von unserer großen Fähre zu den gigantischen Kreidefelsen dort ist herausragend und kaum zu beschreiben.
Die bis zu 106 Meter hohe Front der Klippen verdankt ihr Erscheinungsbild ihrer Zusammensetzung aus Kalk (purem weißem Kalziumkarbonat), durchsetzt mit schwarzem Feuerstein. Die Klippen verlaufen östlich und westlich der Stadt Dover im County Kent, einem alten und noch immer bedeutsamen englischen Hafen.

Wir können kaum den Blick von diesem grandiosen Naturmonument lassen. „Reise zu einer mystischen und geheimnisvollen Insel“ weiterlesen

Von Vorbereitungen, Verpflichtungen, Verzweifeln und Vertrauen= 4xV

 

Was ist noch alles zu tun? Die Zeit der Vorbereitungen erscheint uns als besondere Planung unserer eigentlichen möglichst „nicht-planenden-Reise“. Da ist an so vieles zu denken, von den Anträgen der Versicherungen, Bankkonten Überprüfungen, Ausweisen beantragen, Wichtiges zu erledigen für das Wohnmobil sowohl als Fahrzeug, als auch unsere Wohnstätte; Post- Umstellungsanträge; die Suche nach einer für uns praktikablen „Unterstell-Möglichkeit“ unserer verbleibenden Möbel; das Verkaufen von nicht mehr gebrauchten Dingen und Möbeln und Gesundheitschecks, wie Impfungen oder Untersuchungen… All das führt unweigerlich hin und wieder zum Verzweifeln, zumal wir ja alles erledigen, während wir auch noch unseren Berufen und anderen Tätigkeiten nachgehen.

Manchmal stoßen wir tatsächlich an unsere Grenzen,
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